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Sigi Braun

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Sigi Braun

1928 Pfaffenhofen an der Ilm - 2016 Traunstein

"Auf Spurensuche" war der Artikel in dieser Zeitung [OVB] zu Sigi Brauns 80. Geburtstag vor acht Jahren überschrieben. Vor wenigen Monaten noch zeigte der aus Pfaffenhofen an der Ilm stammende und in Traunstein lebende Maler und Grafiker im Haus des Gastes in Gstadt eine interessante Sonderausstellung mit fünfundzwanzig ausgewählten Aktzeichnungen unter dem Titel "Silhouetten der Weiblichkeit" [Anmerkung: Frühjahrsausstellung 2016 der Inselgalerie Gailer in Gstadt]. Vor wenigen Tagen ist der Künstler einen Monat vor seinem 88. Geburtstag, den er am 31. August gefeiert hätte, gestorben. Bis zuletzt malte er, bis zuletzt war er auf Spurensuche.

1928 in Pfaffenhofen an der Ilm geboren, studierte der Maler und Grafiker 1949 bis 1955 bei den Professoren Hans Gött und Erich Glette an der Münchner Kunstakademie. Für sein Wirken wurde Braun mit mehreren Kunstpreisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kunstpreis des Kunstvereins Traunstein. Viele seiner Bilder befinden sich im Besitz des bayerischen Staates, in der Sammlung des Hauses der Kunst in München sowie internationalen Sammlungen.

Braun war jahrzehntelang Mitglied der Jury für die jährliche Ausstellung "Kunst im Chiemgau" in Prien. Seit 1995 lehrte er als Dozent an der Akademie Bad Reichenhall. "Dort begeisterte er die Studenten in seinen Seminaren mit dem Einfühlungsvermögen und der Geduld eines in sich ruhenden Künstlers. Seine Neugier war es, die seine Mal- und Zeichenkurse immer wieder so lebendig und anregend machten", heißt es in einem Katalog der Kunstakademie.

In den mehr als 60 Jahren seiner künstlereischen Tätigkeit hat sich Brauns Malerei von der gegenständlichen Bildwelt hin zu abstrakten Arbeiten entwickelt. Das umfangreiche Werk umfasst Gemälde, Collagen, Mischtechniken, Zeichnungen und grafische Blätter. Im Mittelpunkt seines Schaffens stand die Malerei in Acryl. Sigi Braun verwendete dazu auch Elemente der Collage und zusätzliche Materialien wie Wellpappe oder Zeitungen. Emotionaler Schwung und rationales Konzept bestimmten seine Malerei. Dabei sind Deutungen seiner Bilder schwierig. Sigi Braun war auf Spurensuche in der Nartur, im Kosmos und auch im Inneren des Menschen. Der Verleger Stefan Jaeger schrieb über Brauns Kunst: "Brauns Bilder sind klassisch und neu, konstruktiv und assoziativ zugleich. Sie sind in ihrer Abstraktheit und Gegenständlichkeit, ihrer Universalität, kaum beschreibbar. Seine gemalte Lebensbühne ist nicht regional, sie ist die Welt. Sig Braun, der junge Alte, malt die Welt."

Sigi Braun gehörte zu den bedeutenden Künstlern unserer Region und war darüber hinaus ein freundlicher, liebenswerter und beliebter Mensch.

(Raimund Feichtner, Er malte die Welt, Zum Tod des Traunsteiner Malers Sigi Braun, in: Oberbayerisches Volksblatt, 5.8.2016).

Zivilisation ⋅ um 1980 Image
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Zivilisation ⋅ um 1980

Öl auf Hartfaser ⋅ 41,6 x 49,5 cm

Weitere Zusatzabbildung

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Italienische Stadtlandschaft ⋅ 1980 Image
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Italienische Stadtlandschaft ⋅ 1980

Deckfarben ⋅ 50 x 74 cm

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Blumen in Vase  ⋅ um 1970

Öltempera auf Hartfaser ⋅ 79 x 59,5 cm

Aus Venedig ⋅ um 1980 Image
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Aus Venedig ⋅ um 1980

Deckfarben ⋅ 45 x 61 cm

Chrysantheme ⋅ um 1980 Image
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Chrysantheme ⋅ um 1980

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Komposition in Blau ⋅ um 2005 Image
Rückblick
Komposition in Blau ⋅ um 2005

Acryl auf Nessel ⋅ 61 x 78 cm

Lesende ⋅ um 1950 Image
Rückblick
Lesende ⋅ um 1950

Öl auf Hartfaser