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Ihre süddeutsche Galerie für den Kauf und Verkauf von Ludwig Dill

Ludwig Dill

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Ludwig Dill

1848 Gernsbach, Landkreis Rastatt - 1940 Karlsruhe

Geboren am 2. Februar 1848 in Gernsbach/Murg als Sohn eines Amtsrichters. Nach dem dreijährigen Architekturstudium am Polytechnikum in Stuttgart nahm Dill als Reserveoffizier am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 teil. 1872 studierte er an der Münchner Akademie und wurde Schüler von Piloty. Stärker aber beeinflusste ihn die außerakademische Landschaftsmalerei um Lier. 1874 erhielt Dill den Auftrag für Illustrationen und reiste deshalb nach Italien, um Natur und Kunst zu studieren; 1878 begab sich Dill mit Schönleber nach Venedig und hielt sich den folgenden Jahren jeweils in den Sommermonaten auf der Laguneninsel Chioggia auf, wo er hauptsächlich Marinen malte. Zwischen 1881 und 1888 war er mehrfach studienhalber in Holland. 1892 war Dill Mitbegründer der Münchner Sezession, der er 1894 für sechs Jahre als Präsident vorstand. Ebenfalls in den 1890er Jahren zog Dill nach Dachau, wo er mit Hoelzel und Langhammer die Gruppe „Neu-Dachau“ bildete. Hier vollzog er einen grundlegenden Wandel in seiner Malerei. Die Motive der Dachauer Landschaft entwickelte Dill zu einer ornamentalen Naturstilisierung, die dann Jugendstiltendenzen erkennen lässt. 1900 folgte er einem Ruf nach Karlsruhe, wo er bis 1919 lehrte. Gestorben am 31. März 1940 in Karlsruhe.

(Neue Pinakothek München, Deutsche Künstler von Marées bis Slevogt, Band A-H, Bayerische Staatsgemäldesammlungen (Hrsg.), Hirmer Verlag GmbH, München 2003, S. 90).

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Im Angebot
Überschwemmte Salbeifelder in der Poebene ⋅ um 1893

Öl auf Leinwand ⋅ 30 x 52 cm
Literatur: Bärbel Schäfer, Ludwig Dill, Leben und Werk, Dachau 1997, vgl. WVZ 970, Farbabb. S. 152 (Seite 162f.: „Es entstand um 1893, als Dill allmählich begann, sich nach Dachau zu orientieren. Vor dem Betrachter breiten sich in der Ebene die überschwemmten Salbeifelder aus, die sich wie ein blaues Band inmitten durch das Bild bis zum Horizont ziehen und damit große Tiefenwirkung erzielen. Am linken und rechten Bildrand werden sie von sehr schlanken Baumstämmen gerahmt, deren Kronen nicht zu sehen sind und die gleichsam als Einfassung fungieren. Die blaue Farbfläche des Salbeis setzt Dill gegen das helle Silbergrau der Luft und des Wassers, das wiederum mit dem warmen Ton des Laubes kontrastiert. […] auf der Po-Überschwemmung Dills offenbart sich schon die bezaubernde Farbenskala dieses Malers, welche die Romantik in der Farbe sucht […]).“*

Schlüsselbild: Dieses Werk bezeichnet den Beginn von Dills Landschaftsmalerei
Variante des Hauptwerkes in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe
Außerordentlich dekorative Komposition von ornamentaler Ästhetik

Abendfrieden ⋅ um 1910 Image
Rückblick
Abendfrieden ⋅ um 1910

Mischtechnik  ⋅ 40 x 66 cm

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