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Ihre süddeutsche Galerie für den Kauf und Verkauf von Friedrich August von Kaulbach

Friedrich August von Kaulbach

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Friedrich August von Kaulbach

1850 München - 1920 Ohlstadt, Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Geboren am 2. Juni 1850 in München als Sohn des Historien- und Porträtmalers Friedrich Kaulbach. Wilhelm von Kaulbach war der Großonkel des Friedrich August Kaulbach. Seine erste künstlerische Ausbildung erhielt Friedrich August bei seinem Vater in Hannover, wohin die Eltern mit dem vierjährigen Knaben übergesiedelt waren. Darauf ging der achtzehnjährige Kunststudent, den die mittelalterliche Formenwelt besonders anzog, nach Nürnberg und lernte dort auf der Kunstschule bei August Kreling und Karl Raupp und anschließend wieder bei seinem Vater. 1871 ging Kaulbach nach München, trat aber nicht in die Akademie ein, sondern malte im Kreise von Wilhelm Diez, Franz Lenbach, Hans Makart und anderen. 1873 und 1874 reiste er nach Italien, um die Venezianer zu studieren. Von 1883 bis 1885 hielt er sich jährlich in Italien auf. Seinen festen Wohnsitz nahm er 1886 in München, wo er im gleichen Jahr Nachfolger des verstorbenen Akademiedirektors Karl v. Piloty wurde. 1891 legte er das zeitraubende Amt auf eigenen Wunsch nieder.

Das altdeutsche Nürnberg und die allgemeine Begeisterung für altdeutsche Renaissance bestimmten Kaulbachs künstlerische Anfänge. Später kamen flämische und venzianische Impulse hinzu, sowie Eindrücke aus Paris und von Makart. Ruhm verschafften ihm seine Porträts eleganter Damen der Oberschicht, die er in modischer Attitude mit gefälligem Pinselstrich inszenierte. Seine zahlreichen Kinderporträts dagegen sind weniger aufwendig und charakteristischer.

Gestorben am 26. Juli 1920 in Ohlstadt bei Murnau.                        

(Neue Pinakothek München, Malerei der Gründerzeit, Bayerische Staatsgemäldesammlungen (Hrsg.), Hirmer Verlag GmbH, München 1977, S. 99).

Doris, Tochter des Künstlers ⋅ 1901 Image
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Doris, Tochter des Künstlers ⋅ 1901

Öl auf Holz ⋅ 45 x 34,8 cm
Provenienz: Museum Collection, Smithtown, New-York, USA 
Literatur: Klaus Zimmermanns, Friedrich August von Kaulbach 1850-1920, Monographie und Werkkatalog, Prestel-Verlag München 1980, vgl. WVZ 51, Abbildung S. 83;
Fritz von Ostini, Fritz August von Kaulbach, Gesamtwerk, Franz Hanfstaengl München 1904, vgl. Abb. Tafel 86
Ausst. Kat. Dresden: Große Kunstausstellung Dresden 1904, Kat. Nr. 237;
Ausstellung: Leipziger Kunstverein, o.J. Nr. 6445
Foto: Kaulbach mit seinen Töchtern Doris und Hedda im Münchner Atelier, links mit dem Gemälde, 1902 (Abbildung S. 16 in Klaus Zimmermanns, Friedrich August von Kaulbach, Prestel-Verlag München 1980)

Porträtiert wurde das Lieblingsmotiv des Künstlers: Seine Tochter Doris.
Aus amerikanischem Museumsbesitz
Beeindruckend lange, frühe Ausstellungshistorie

Weitere Zusatzabbildung

Bildnis der Tochter Hedda ⋅ 1907 Image
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Bildnis der Tochter Hedda ⋅ 1907

Öl auf Leinwand ⋅ 59 x 46 cm*

Fächerbild "Allegorie des Windes" ⋅ 1882 Image
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Fächerbild "Allegorie des Windes" ⋅ 1882

Öl auf Leinwand ⋅ 18,5 x 60 cm

Fräulein Lahmeyer ⋅ 1895 Image
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Fräulein Lahmeyer ⋅ 1895

Pastellgemälde

"Mein Liebling" (Hedda, Tochter des Künstlers) ⋅ um 1904 Image
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"Mein Liebling" (Hedda, Tochter des Künstlers) ⋅ um 1904

Öl auf Leinwand ⋅ 57,5 x 57,5 cm oktogonal

Tochter Hilde ⋅ 1904 Image
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Tochter Hilde ⋅ 1904

Öl auf Leinwand ⋅ 46 x 40 cm

Mädchen mit Schleier ⋅ um 1890/95 Image
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Mädchen mit Schleier ⋅ um 1890/95

Öl auf Karton ⋅ 19 x 16,5 cm

Damenbildnis ⋅ um 1883/85 Image
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Damenbildnis ⋅ um 1883/85

Öl auf Sperrholz ⋅ 34,5 x 27,5 cm

Hilde Image
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Hilde

Öl auf Leinwand ⋅ 44 cm rund