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Ihre süddeutsche Galerie für den Kauf und Verkauf von Felix Bibus

Felix Bibus

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Felix Bibus

1899 Wolin bei Winterberg, Böhmen - 1971 Rosenheim

Bibus verbrachte seine Jugend im böhmischen Leitmeritz. Nach dem Ersten Weltkrieg studierte er an der Dresdner Akademie bei Prof. Hermann Otto Hettner und schloss Freundschaft mit dem in Leitmeritz geborenen Harald Pickert. 1923 wechselte Bibus an die Prager Kunstakademie, absolvierte ein Jahr später das Staatsexamen als Kunsterzieher und war anschließend an verschiedenen Gymnasien in Böhmen und Mähren im Lehramt tätig. Als Heimatvertriebener kam Bibus im Jahr 1945 zunächst nach Westerndorf am Wasen, wo er seinen Lebensunterhalt damit verdiente, für die Bauern der Umgebung Porträts und Hofansichten zu malen. Um 1947 zog der Künstler nach Hohenofen, 1954 erwarb er ein Haus in Rosenheim. Bibus war Mitglied der „Münchner Künstlergenossenschaft kgl. priv. von 1868“. Nach eigener Definition ein „naturverbundener Maler“, pflegte er einen der Idyllik verpflichteten Realismus, ohne dabei jedoch als stilistischer Epigone der Münchner Schule in Erscheinung zu treten. Seine Motive fand Bibus häufig in der Landschaft um die Wasendörfer Aising, Pang und Westerndorf, in Heilig Blut und im Inntal. 1970 zeigte die Städtische Galerie Rosenheim seine Werke im Kontext von Arbeiten Benno Eggerts und Willibald Demmels.

(Karl Mair/Michael Pilz, Rosenheimer Stadtbilder, Ansichten aus fünf Jahrhunderten, 2. Teil, Rosenheim 2006, S. 205).

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Rückblick
Bärtiger Mann

Öl auf Karton ⋅ 45 x 33,5 cm

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Rückblick
Chiemseelandschaft ⋅ 1955

Öl auf Hartfaser ⋅ 73 x 104 cm