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Ihre süddeutsche Galerie für den Kauf und Verkauf von Anton Doll

Anton Doll

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Anton Doll

1829 München – 1887 München

Anton Doll erwirbt am 23. August 1849 zunächst das Zeugnis eines Kandidaten der Rechte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München mit der Note „Würdig“ (München, Stadtarchiv, Bürgerrechts-Akten, 1862/231). Später folgt ein Selbststudium, vor allem unter Anlehnung an Heinrich Bürkel. Doll malt keine ausgesprochenen Veduten, sondern Stimmungsbilder nach niederländischem Rezept (niederländische Vorbilder des siebzehnten und neunzehnten Jahrhunderts). Er verkauft seine Landschaften im Münchner, Braunschweiger und Hannoveraner Kunstverein. Die Abendlandschaft in orthogonalem Aufbau bestimmt die Frühzeit. Reife- und Spätzeit bevorzugen die gestaffelten Raumkulissen in einem gelenkten Beleuchtungslicht. Auch die Mal- und Zeichentechnik verändert Doll im Laufe seiner künstlerischen Entwicklung zu einer breiteren und strukturierteren Aussage. Nach dem Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesuch des Malers  vom 21. Mai 1862 verweist dieser auf sein Talent als Landschaftsmaler; auch in der Bestätigung der Akademie München vom 3. Mai 1862 wird auf sein Talent und seine technischen Fertigkeiten hingewiesen, vor allem aber auf die tüchtige Aquarellmalerei. Doll ehelicht Katharina Holder, Fischermeisterstocher aus Lindau. Er hat ein Jahreseinkommen von 800 bis 1000 Goldgulden und ein Vermögen von 500 Gulden auf der Hypotheken- und Wechselbank in München. Neben der Winterlandschaft malte er reich staffierte Jahreszeitenbilder, neben der Erntelandschaft auch Landschaftsausblicke mit Wallfahrten. Seine Reisebilder vom Bodensee, aus Augsburg, Dingolfing und Nördlingen sind bekannt, ebenso die Ansichten von seiner Oberitalienreise 1876 nach Verona, Mailand, Bozen (Skizzenbuch). Auch Doll – ähnlich wie Stademann – konnte sich einer gewaltigen Vermehrung seines Oeuvres nach 1950 „erfreuen“.

(Sigfried Wichmann, Meister-Schüler-Themen, Münchner Landschaftsmaler im 19. Jahrhundert, Schuler Verlagsgesellschaft mbH, Herrsching 1981, S. 256).

Marienplatz in München mit dem Alten Rathaus  ⋅ 1853 Image
Rückblick
Marienplatz in München mit dem Alten Rathaus  ⋅ 1853

Aquarell ⋅ 25 x 29 cm

Schneetreiben an der Poststation Image
Rückblick
Schneetreiben an der Poststation

Öl auf Leinwand

Schneetreiben ⋅ um 1865 Image
Rückblick
Schneetreiben ⋅ um 1865

Öl auf Blech ⋅ 14,5 x 22,5 cm

Schneeballschlacht in Oberföhring ⋅ um 1870 Image
Rückblick
Schneeballschlacht in Oberföhring ⋅ um 1870

Öl auf Holz ⋅ 16,8 x 28 cm

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