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Zimmermann, Albert

Albert (August) Zimmermann

1808 Zittau – 1888 München

 

Geboren am 20. September 1808 in Zittau. Als Sohn eines Musikers wurde Zimmermann zunächst ebenfalls zum Musiker ausgebildet, wobei er gleichzeitig autodidaktisch die Landschaftsmalerei betrieb, der er sich schließlich ganz widmete. Er studierte zunächst ab 1830 an der Dresdner und seit 1832 an der Münchner Akademie (die Zahlenangaben bei Nagler 1852). Anschließend ließ er sich in München nieder, bis er 1857 von der österreichischen Regierung als Professor an die Mailänder Akademie berufen wurde. Von 1860 bis 1871 war er als Lehrer an der Wiener Akademie Nachfolger von Franz Steinfeld. Anfang der achtziger Jahre zog er nach Salzburg und 1885 wieder nach München. Zimmermann war ein außerordentliche produktiver Landschaftsmaler, der vor allem die großen Formate beherrschte. Sein Schaffen umfasst alle Richtungen, die innerhalb dieser Gattung im 19. Jahrhundert möglich waren, und deren Spannweite in der Zeit mit den Begriffen „realistisch“ oder „naturalistisch“ und „stilistisch“ oder „Idealistisch“ umschrieben wurde. Nach Frimmel (Allgemeine Deutsche Biographie 1900) lag seine Hauptschaffensperiode in den Jahren von 1850 bis 1870. Gestorben am 18. Oktober 1888 in München.

 

(Aus: Neue Pinakothek München, Spätromantik und Realismus, Band V, hrsg. von den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, S. 565, Hirmer Verlag GmbH, München 1984)

Blick über den Chiemsee

Blick über den Chiemsee

Öl auf Leinwand