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Kaulbach Friedrich August von

Friedrich August von Kaulbach

Kaulbach, Friedrich August von

1850 München - 1920 Ohlstadt bei Murnau

 

Geboren am 2. Juni 1850 in München als Sohn des Historien- und Porträtmalers F. Kaulbach und Großneffe W. v. Kaulbachs, gestorben am 26. Juli 1920 in Ohlstadt bei Murnau. – Nach anfänglicher Ausbildung bei seinem Vater ging er 1871 nach München, wo er im Kreis von W. v. Diez, F. v. Lenbach und H. Makart arbeitete. Kaulbachs Anfänge wurden durch die allgemeine Begeisterung für die deutsche Renaissance bestimmt. Später kamen Anregungen aus den Bereichen der flämischen und venezianischen Malerei sowie Eindrücke aus Paris und aus dem Pilotykreis, insbesondere von Makart hinzu. Ruhm verschafften ihm seine Portäts eleganter, modisch gekleideter Damen. – Als Nachfolger Pilotys war Kailbach 1886-1891 Direktor der Münchner Akademie.

 

(Aus: Neue Pinakothek München, 3 Auflage, hrsg. Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Lipp GmbH, Graphische Betriebe München, München 1981)

Damenbildnis

Damenbildnis

Öl auf Speerholz ⋅ 34,5 x 27,5 cm

Fächerbild "Allegorie des Windes" (alternativer Titel: "Ein Windstoß") ⋅ 1882

Öl auf Leinwand ⋅ 18,5 x 60 cm

Fräulein Lahmeyer

Fräulein Lahmeyer ⋅ 1895

Pastellgemälde

Mein Liebling

Mein Liebling (Hedda, Tocher des Künstlers) ⋅ um 1904

Öl auf Leinwand ⋅ 57,5 x 57,5 cm (Oktogonal)