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Splitgerber August

August Splitgerber

August Splitgerber

1844 Steingaden - 1918 München

August Splitgerber wurde am 27. August 1844 in Steingaden (Landkreis Weilheim-Schongau) geboren. Nach anfänglichem Studium in der Antikenklasse bei Hermann Anschütz (Eintrittsdatum 04.11.1861)  wandte sich Splitgerber gegen 1865 der Landschaftsmalerei zu. Dabei wurde er maßgeblich von den Münchner Freilichtmalern beeinflusst. Seine Wiesen-, Felder- und Waldlandschaften, die er häufig mit kleiner, farblich akzentuierter Staffage ausstattete, zeichnen sich durch eine gewissenhafte Beobachtung atmosphärischer Vorgänge aus, die bei Sammlern sehr beliebt waren. Gerne bediente er sich auch der Motivwelt Carl Spitzwegs, den er sehr verehrte. Splitgerber war mit Wilhelm Leibl befreundet, der ihn um 1865/66 porträtierte. August Splitgerber starb am 30. Mai 1918 in München. Sein Grab befindet sich auf dem Nordfriedhof.

Die Bayerische Staatsgemäldesammlungen besitzt vier seiner Landschaftsgemälde, die zwischen 1914 und 1918 aus den Ausstellungen im Münchner Glaspalast angekauft wurden.

 

(Aus: Neue Pinakothek München, Deutsche Künstler von Marées bis Slevogt, Band S-Z, hrsg. von den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Hirmer Verlag GmbH, München 2003)

Alt-München, Partie von der Südostseite des Viktualienmarktes mit dem sog. Fischerturm und dem Café Groeber

Alt-München, Partie von der Südostseite des Viktualienmarktes mit dem Fischerturm (1891 abgebrochen) und dem Café Groeber (1893 abgerissen) ⋅ 1891

Öl auf Leinwand

Schäfer mit seiner Herde am Abend

Schäfer mit seiner Herde am Abend

Öl auf Holz ⋅ 18 x 24 cm

Regenschauer im Dachauer Moor

Regenschauer im Dachauer Moor

Öl auf Leinwand ⋅ 38,5 x 29 cm

Faun in Waldschlucht

Faun in Waldschlucht

Öl auf Leinwand